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Martin-Luther-Schule: Schwerpunkt Musik trägt Früchte

Zum dritten Mal erhielten die 14 Sängerinnen des Vokalensembles mit ihrer Chorleiterin Christine Hauck beim Diplomsingen des Sängerkreises Weschnitztal-Überwald ein Gold-Diplom. Darüber hinaus erzielten sie mit 23,75 Punkten das beste Ergebnis aller teilnehmenden Gruppen, worüber sie sich besonders freuten. Insgesamt hatten sich 28 Chöre (Männer-, Frauen- und Gemischte Chöre, Kinder- und Jugendchöre sowie zwei Schulchöre) beim Chorfest in Affolterbach eingefunden. Neun leistungsorientierte Chöre stellten sich dem Urteil des erfolgreichen und überaus anerkannten Wertungsrichters Gerd Zellmann beim Diplomsingen. Bereits nach ihrem ersten Beitrag, dem „Abendlied“ von F. Mendelssohn-Bartholdy, wurden die Mädchen mit großem Beifall belohnt. Nach dem zweiten Stück „Rhythm of life“ begleitete das begeisterte Klatschen des Publikums sie bis zum Verlassen des Saales. Die gekonnte und einfühlsame Klavierbegleitung hatte der 15-jährige Schüler Alexandro Agopyan übernommen. Groß war natürlich der Jubel über den erreichten ersten Platz, der von Zellmann folgendermaßen beschrieben wurde: „sehr gute Stimmbildung, die zu sehr guter Tonreinheit, Rhythmik und Aussprache in einer hervorragenden Darbietung führt“.

Stolz auf ihren Erfolg sind natürlich auch die Mitglieder des Vokalensembles, wie Sängerin Christin Raschke auch im Namen der anderen betont. Allerdings ist das gute Ergebnis auch kein Zufall, sondern steht in engem Zusammenhang zu der seit vielen Jahren erfolgreich angebotenen musikalischen Ausbildung an der Martin-Luther-Schule, einer Schule mit Schwerpunkt Musik. Das deckt sich auch mit den Eindrücken der Sängerinnen. „Die MLS habe ich bewusst gewählt“, so Christin Raschke, die aus einer musikalischen Familie stammt, „und das Weihnachtskonzert habe ich schon besucht, bevor ich an die MLS kam.“ Das bestätigt auch ihre Mitsängerin Paula Christmann, die bereits mit ihrer Oma als Grundschulkind die Weihnachtskonzerte besucht hat. „Schon damals war ich schwer beeindruckt vom Vokalensemble und davon, was die Schülerinnen alles so können“, berichtet die Abiturientin.

Auf die Frage, wie sie das musikalische Angebot an der MLS erlebt haben und wie es ihre eigene musikalische Entwicklung beeinflusst hat, heben die Sängerinnen einhellig die Musikklassen im Schwerpunkt Musik hervor. Diese seien für sie der Einstieg gewesen und hätten ihnen den Weg bereitet. Paula Christmann erinnert sich noch gut an ihre Anfänge in der Musikklasse: „In der Bläserklasse 5 konnte ich Erfahrungen mit allen Instrumenten sammeln, auch mit solchen, die man sonst nie ausprobieren würde. Hier können auch Kinder ein Instrument lernen, was sie sonst vielleicht nicht gemacht hätten, weil ihre Familien keinen Zugang zu Musik haben. Das finde ich ziemlich gut. Musik ist an der MLS in den Schulalltag integriert. Eine Schule ohne Musik kann ich mir gar nicht vorstellen.“

Das geht Marlene Weber ähnlich, die sich erst einen Ruck geben musste, bevor sie sich traute, für das Vokalensemble vorzusingen: „Die gute Gemeinschaft in den AG und entspannte Proben und natürlich die Breubergfahrt machen Spaß und dennoch habe ich schon echt viel gelernt.“ Auch für Paula Christmann ist die Vorbereitung auf das Weihnachtskonzert mit der dreitägigen Intensivprobe auf Burg Breuberg das Highlight, obwohl sie in die Klausurenphase falle.

„Man arbeitet in der Gruppe auf etwas hin – diese Erfahrung ist grundsätzlich auch für die berufliche Zukunft nach der Schule wichtig,“ das bestätigt auch Nele Schmitt, die seit der achten Klasse im Vokalensemble mitsingt. „Ich schätze auch die gute Gemeinschaft und auch, dass es für jede Stufe einen Chor gibt, das ist schon etwas Besonderes. Man erlebt, dass man etwas zusammen mit Freunden erreicht.“ „Ich habe durch die Musik an der MLS Freunde gefunden, mit denen ich sonst nie etwas zu tun gehabt hätte“, ergänzt Paula Christmann. „In den Proben herrscht keine schulische Atmosphäre, es ist ein wenig wie Freizeit“, so Nele Schmitt.

Auch für Emma Kindinger ist eine Schule ohne Musik gar nicht vorstellbar: „Durch Frau Hauck habe ich mein größtes Hobby entdeckt. Die MLS habe ich nach der Grundschule ganz bewusst wegen ihres musikalischen Schwerpunktes ausgewählt und die Sängerinnen des Vokalensembles waren früher immer meine großen Vorbilder. So etwas wie das Vokalensemble gibt es an anderen Schulen nicht.“

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und die musikalischen Erfolge bestätigen auch Chorleiterin und MLS-Musiklehrerin Christine Hauck, die mittlerweile auf 40 Jahr Dienstzeit an der MLS zurückblickt. Sie rief und das Vokalensemble für besonders ambitionierte und begabte Sängerinnen ins Leben. „Das Vokalensemble war immer mein besonderes Steckenpferd und zu den Mädels habe ich ein ganz besonderes Verhältnis, das über ein normales Lehrer-Schüler-Verhältnis hinausgeht“. Gemeinsam mit ihren Musikkolleg*innen gestaltet Christine Hauck das vielfältige musikalische Angebot an der MLS. Auf die musikalische Vielfalt an ihrer Schule ist auch Schulleiterin Beate Wilhelm stolz, die sich über den wiederholten Erfolg des Vokalensembles freut und den Schülerinnen für ihre herausragende Leistung gratuliert.

Martin-Luther-Schule
Gymnasium des Kreises Bergstraße
Staatsstraße 6
64668 Rimbach

Tel.: 06253 - 99070 | Fax: 06253 - 990730
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Schulschließung

Liebe Schulgemeinde der Martin-Luther-Schule !

Der reguläre Unterricht an der MLS ist – wie an allen anderen hessischen Schulen ab Montag, dem 16.3.2020 bis zu den Osterferien ausgesetzt.

Das Hessische Kultusministerium hat dazu auf seiner Homepage folgende Mitteilung veröffentlicht:

In Hessen wird ab Montag, 16. März, an allen Schulen kein regulärer Unterricht mehr stattfinden. Am Montag haben Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte noch einmal Gelegenheit, in den Schulen zusammenzutreffen, um Verabredungen für die unterrichtsfreie Zeit bis zu den Osterferien zu treffen, persönliche Lehr- und Lernmaterialien aus den Schulen zu holen und Hinweise zu geben, wie Unterrichtsstoff ggf. vor- und nachbereitet werden kann. Schulleitungen sind an den Unterrichtstagen zu den üblichen Unterrichtszeiten zur Anwesenheit verpflichtet, um die Erreichbarkeit für die Schulaufsicht sicherzustellen und gegebenenfalls weitere Schutzmaßnahmen vor Ort umgehend umsetzen zu können. Für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 bis 6 ist eine Notbetreuung in kleinen Gruppen zu gewährleisten. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Eltern in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind.

Landesabitur soll durchgeführt werden

Trotz der vorübergehenden Schulschließungen soll das Landesabitur wie geplant stattfinden. Die Abiturienten waren bereits gestern vom Unterricht befreit worden. Mit dieser Maßnahme sollen vor allem mögliche Ansteckungssituationen vermieden werden. Landesregierung und Schulverwaltung wollen aber all jenen, die mit den bevorstehenden Prüfungen ihre Hochschulreife erlangen möchten, diese Möglichkeit auch weiterhin offenhalten. Das Landesabitur soll demnach – Stand heute – am Donnerstag, 19. März, beginnen und die schriftlichen Prüfungen bis zum vorgesehenen Ende am 2. April durchgeführt werden. Alle Exkursionen, Studien- und Klassenfahrten, die bis zum Ende des laufenden Schuljahres geplant sind, sind abzusagen. Dies umfasst alle Schulfahrten im In- und Ausland, unabhängig davon, ob der Zielort vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen ist.
Die Umsetzung dieser Maßnahmen an der Martin- Luther-Schule geschieht folgendermaßen:

  1. Schülerinnen und Schüler erhalten am Montag, den 16.3.2020 in der Zeit von 8.00-10.00 Uhr die Möglichkeit, persönliche Gegenstände aus der Schule zu holen und ihren Lehrern Nachrichten zu hinterlassen. Sie melden sich dazu bitte im Sekretariat.
  2. Schülerinnen und Schüler brauchen am Montag nicht zu kommen, um Verabredungen mit ihren Lehrern zu treffen. Sie erhalten alle wichtigen Informationen und Arbeitsaufträge von den Lehrern über E-Mail oder andere Kanäle zugeleitet.
  3. Eltern von Kindern der Jahrgänge 5 und 6, die in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind, melden ihre Kinder bis spätestens Dienstag 17.03.2020 zu einer Notbetreuung an. Diese Anmeldung erfolgt telefonisch unter Angabe von Beruf und Betreuungszeiten über das Sekretariat der MLS (Tel.: 06253-99070). Es steht während dieser Betreuungszeit keine Verpflegung aus der Cafeteria od. der Mensa zur Verfügung. Denken Sie also bitte daran, Ihren Kindern Proviant mitzugeben. Die Notbetreuung beginnt am Montag um 7.25 Uhr. Die Kinder melden sich bitte im Sekretariat.
  4. Alle für dieses Schuljahr geplanten Klassenfahrten, Praktika, Girls´ and Boys´ Day, Ausflüge und Exkursionen sind abgesagt.
  5. Für alle Lehrkräfte der MLS besteht Dienstpflicht. Am Montag, den 16.3.2020 findet um 10.00 Uhr eine Dienstversammlung in B007 statt. Eine gesonderte Einladung folgt.