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Erstes eTwinning-Projekt zwischen Schüler*innen des Collège Clotaire Baujoin und der Martin-Luther-Schule Rimbach von März bis Juli 2021 durchgeführt

Ende des Jahres 2020 hatten die Lehrerinnen Marie Carle und Anette Wissel die Idee, den Austausch zwischen dem Collège Clotaire Baujoin in Thourotte (Frankreich) und der Martin-Luther-Schule wieder aufzunehmen. Rimbach und Thourotte sind seit mehr als 30 Jahren Partnerstädte. Einige Jahre lang gab es Austauschfahrten zwischen den beiden Schulen. Unter anderem wurden die bisherigen Austauschfahrten von Obbe Bahnsen, von Jutta Meyer und von Julie Vettel organisiert.

Als ersten Schritt gab es Ende Dezember einen Briefwechsel zwischen den Schüler*innen der Lerngruppe 7ad und der Cinquième von Marie Carle. Um die Kommunikation zwischen den jungen Franzosen und Deutschen zu vereinfachen, starteten Frau Carle und Frau Wissel im März ein eTwinning-Projekt. eTwinning ist eine von der Europäischen Kommission initiierte Plattform für binationale oder internationale Schülerprojekte. Das Projekt der Lerngruppe 7ad und der Cinquième hieß „Unsere Schule der Zukunft  – Notre école idéale“ und hatte vor allem zum Ziel, dass die Schüler*innen, die im Schuljahr 2021/22 einen Schüleraustauschbegegnung erleben werden, sich kennenlernen können. Darüberhinaus sollten diese die Gelegenheit erhalten, ihre Sprachkenntnisse in einem authentischen Rahmen anzuwenden und einzuüben.

Zunächst stellten sich alle Schüler*innen in einer Audiodatei vor. Bei dieser ersten Aufgabe benutzten die Mädchen und Jungen die jeweilige Fremdsprache. Die deutschen Jugendlichen antworteten auf die Audiodateien der französischen Schüler*innen, indem sie jeweils drei Gemeinsamkeiten zwischen ihnen und drei Teilnehmer*innen entdeckten und diese in einer deutschen Aufnahme aufzählten. Daraufhin stellten die deutschen Schüler*innen ihre Klasse und ihre Schule den französischen Jugendlichen in Chatnachrichten vor. Sie benannten auch Besonderheiten der Martin Luther-Schule, wie den Drachengarten und unsere großen Weihnachtskonzerte. Die französischen Schüler*innen präsentierten ihre Schule, indem sie Fotos mit deutschen Bilderunterschriften auf der Plattform veröffentlichten. Ende Mai trafen sich die beiden Klassen in einer 45-minütigen Videokonferenz. Erst beantworteten die französischen Schüler*innen Fragen der Deutschen. Dann präsentierten die französischen Teilnehmer*innen paarweise den deutschen Schüler*innen ihre Ideen bezüglich einer Schule der Zukunft. Unter anderen wünschten sie sich, dass an ihrer Traumschule viele Fahrten und Ausflüge angeboten werden, dass sie im Unterricht Tablets verwenden können und dass sie in einer Koch-AG am Collège gemeinsam ihr eigenes Mittagessen kochen. Die deutschen Schüler*innen antworteten auf die Ideen der französischen Jugendlichen, indem sie kurze Videos mit ihren Handys drehten. Eine Gruppe präsentierte zum Beispiel einige Arbeitsgemeinschaften an der Martin-Luther-Schule, eine andere zeigte, welche Vorteile das Arbeiten mit Tablets im Unterricht hat.

In der abschließenden Umfrage zum Projekt schrieben die Schüler*innen der Lerngruppe 7ad, dass ihnen das Erstellen der Videos besonders viel Freude bereitet hat, gefolgt von der gemeinsamen Videokonferenz. Als mögliche zusätzliche Aktivitäten wünschten sich die Jugendlichen weitere Videokonferenzen und gemeinsame Ausflüge mit den französischen Jungs und Mädchen.

Die Schüler*innen der Lerngruppe 7ad werden im kommenden Jahr ein weiteres eTwinning-Projekt starten. Es wird sich um das Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz drehen. Im Rahmen dieses Projekts werden sich die jungen Franzosen und Deutschen dann hoffentlich im 2. Schulhalbjahr auch bei einem Austausch oder einer Drittortbegegnung treffen können.

Wenn Sie auf den folgenden Link zur Startseite unserer Twinspace klicken, bekommen Sie eine genauere Idee über den Ablauf des Projekts:  https://twinspace.etwinning.net/167466/home   .

Martin-Luther-Schule
Gymnasium des Kreises Bergstraße
Staatsstraße 6
64668 Rimbach

Tel.: 06253 - 99070 | Fax: 06253 - 990730
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    Schulschließung

    Liebe Schulgemeinde der Martin-Luther-Schule !

    Der reguläre Unterricht an der MLS ist – wie an allen anderen hessischen Schulen ab Montag, dem 16.3.2020 bis zu den Osterferien ausgesetzt.

    Das Hessische Kultusministerium hat dazu auf seiner Homepage folgende Mitteilung veröffentlicht:

    In Hessen wird ab Montag, 16. März, an allen Schulen kein regulärer Unterricht mehr stattfinden. Am Montag haben Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte noch einmal Gelegenheit, in den Schulen zusammenzutreffen, um Verabredungen für die unterrichtsfreie Zeit bis zu den Osterferien zu treffen, persönliche Lehr- und Lernmaterialien aus den Schulen zu holen und Hinweise zu geben, wie Unterrichtsstoff ggf. vor- und nachbereitet werden kann. Schulleitungen sind an den Unterrichtstagen zu den üblichen Unterrichtszeiten zur Anwesenheit verpflichtet, um die Erreichbarkeit für die Schulaufsicht sicherzustellen und gegebenenfalls weitere Schutzmaßnahmen vor Ort umgehend umsetzen zu können. Für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 bis 6 ist eine Notbetreuung in kleinen Gruppen zu gewährleisten. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Eltern in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind.

    Landesabitur soll durchgeführt werden

    Trotz der vorübergehenden Schulschließungen soll das Landesabitur wie geplant stattfinden. Die Abiturienten waren bereits gestern vom Unterricht befreit worden. Mit dieser Maßnahme sollen vor allem mögliche Ansteckungssituationen vermieden werden. Landesregierung und Schulverwaltung wollen aber all jenen, die mit den bevorstehenden Prüfungen ihre Hochschulreife erlangen möchten, diese Möglichkeit auch weiterhin offenhalten. Das Landesabitur soll demnach – Stand heute – am Donnerstag, 19. März, beginnen und die schriftlichen Prüfungen bis zum vorgesehenen Ende am 2. April durchgeführt werden. Alle Exkursionen, Studien- und Klassenfahrten, die bis zum Ende des laufenden Schuljahres geplant sind, sind abzusagen. Dies umfasst alle Schulfahrten im In- und Ausland, unabhängig davon, ob der Zielort vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen ist.
    Die Umsetzung dieser Maßnahmen an der Martin- Luther-Schule geschieht folgendermaßen:

    1. Schülerinnen und Schüler erhalten am Montag, den 16.3.2020 in der Zeit von 8.00-10.00 Uhr die Möglichkeit, persönliche Gegenstände aus der Schule zu holen und ihren Lehrern Nachrichten zu hinterlassen. Sie melden sich dazu bitte im Sekretariat.
    2. Schülerinnen und Schüler brauchen am Montag nicht zu kommen, um Verabredungen mit ihren Lehrern zu treffen. Sie erhalten alle wichtigen Informationen und Arbeitsaufträge von den Lehrern über E-Mail oder andere Kanäle zugeleitet.
    3. Eltern von Kindern der Jahrgänge 5 und 6, die in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind, melden ihre Kinder bis spätestens Dienstag 17.03.2020 zu einer Notbetreuung an. Diese Anmeldung erfolgt telefonisch unter Angabe von Beruf und Betreuungszeiten über das Sekretariat der MLS (Tel.: 06253-99070). Es steht während dieser Betreuungszeit keine Verpflegung aus der Cafeteria od. der Mensa zur Verfügung. Denken Sie also bitte daran, Ihren Kindern Proviant mitzugeben. Die Notbetreuung beginnt am Montag um 7.25 Uhr. Die Kinder melden sich bitte im Sekretariat.
    4. Alle für dieses Schuljahr geplanten Klassenfahrten, Praktika, Girls´ and Boys´ Day, Ausflüge und Exkursionen sind abgesagt.
    5. Für alle Lehrkräfte der MLS besteht Dienstpflicht. Am Montag, den 16.3.2020 findet um 10.00 Uhr eine Dienstversammlung in B007 statt. Eine gesonderte Einladung folgt.