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Auch im Schuljahr 2018/2019 gab es wieder einen Frankreichaustausch mit den Schulen Lycée Sacré Coeur und Collège Saint Thomas in Tourcoing und Ronq. Traditionell fand der Besuch der französischen Schüler in der Adventszeit statt. Vom 6.Dezember bis 11.Dezember verbrachten 19 Schüler*innen begleitet von dem Deutschlehrer Patrick Blondel und der Mathematiklehrerin Clotilde Tramon eine spannende Zeit mit vielen neuen Eindrücken im Odenwald.

Bei ihrer Ankunft am Donnerstag war das Wetter leider regnerisch. Am Freitagmorgen traf sich die Gruppe an der Schule, damit die Teilnehmer*innen zwischen 12 und 15 Jahren durch verschiedene Spiele sich besser kennenlernen. Unter den französischen Schülern*innen gab es nur eine Schülerin, die noch nie in Deutschland war. Die meisten anderen französischen Schüler*innen waren zumindest schon einmal in Aachen gewesen. Patrick Blondel organisiert dorthin jedes Jahr eine Tagesfahrt im November inklusive Besuch des Weihnachtsmarktes. Für die deutschen Schüler*innen wird es für drei Schüler die erste Fahrt nach Frankreich sein, wenn es im März heißt „Tourcoing, wir kommen!“. Nach den Kennenlernspielen ging es in die Eissporthalle Herzogenried in Mannheim, wo einige Schüler mit Eishockey-Erfahrung zeigten, dass sie sich hervorragend auf dem Eis bewegen können. Besonders viel Spaß hatten einige Schüler, die mit einer Polaroidkamera auf der Eisfläche Fotos machten. Herr Blondel zeigte, dass er schon sehr oft im Odenwald war, nämlich sieben Mal, als er den Eismeister von der ehemaligen Eishalle in Viernheim und dieser auch ihn wiedererkannte. Nach dem Eislaufen ging es zum Mittagessen in ein Fast Food-Restaurant.

Das Wochenende war zur freien Verfügung für die Schüler*innen. Dankenswerterweise haben sich die Eltern sehr viel Mühe gegeben, den französischen Schülern*innen unsere Region zu zeigen und ihnen eindrucksvolle Erlebnisse zu bescheren. Einige waren im Schwimmbad Miramar, andere waren im Technikmuseum in Sinsheim oder Speyer, auf dem Weihnachtsmarkt in Michelstadt oder beim 3D-Minigolfspielen in Bensheim.

Am Montag traf sich die Gruppe auf dem Bahnhof in Rimbach für einen Tagesausflug nach Heidelberg. Begleitet wurde die Gruppe nicht nur von den französischen Lehrkräften und der Französischlehrerin Anette Wissel, sondern auch von Jutta Meyer, einer ehemaligen Lehrerin, die jahrelang die Austauschprogramme organisiert und geleitet hat. Bedauernswerterweise streikte eine Lokführergewerkschaft der Deutschen Bahn an diesem Vormittag, was dazu führte, dass die Bahn nicht fuhr. Die Eltern hatten schon besonderen Einsatz gezeigt an diesem Morgen, da sie ihre Kinder und deren Austauschpartner*innen mit dem Auto zum Bahnhof nach Rimbach fahren mussten. Sehr spontan konnte ein Busunternehmen der Gruppe aus der Patsche helfen. Mit dem Reisebus ging es nach Weinheim, wo Jutta Meyer spontan und sehr versiert bei einer kleinen Stadtführung den Schülern*innen viele Informationen zur Zwei-Burgen-Stadt vermittelte. Daraufhin konnten die Schüler*innen beim Spiel „Hans im Glück“ ihre kommunikativen Kompetenzen beweisen. Sie sollten in 50 Minuten ähnlich wie Hans im Glück im gleichnamigen Märchen sich im Eintauschen von Waren üben. Der erste Gegenstand war eine Postkarte. Die erworbenen Gegenstände ließen die Lehrkräfte enorm erstaunen. Es waren Blumensträuße, Stirnlampen, Dekorationsartikel und Gutscheine dabei. Nach dem Spiel hatten die Schüler noch etwas Freizeit, um zu Mittag zu essen. Danach ging es mit dem Zug zurück nach Rimbach.

Am Dienstagmorgen trat die französische Schülergruppe ihre Heimreise an. Alle Schüler freuen sich schon sehr auf das Wiedersehen Ende März in Tourcoing.

Martin-Luther-Schule
Gymnasium des Kreises Bergstraße
Staatsstraße 6
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