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Spanischlernende der MLS auf Erkundungstour in der spanischen Hauptstadt.

Wer eine Fremdsprache lernt – der sollte auch tunlichst in das Land der Zielsprache fahren, um die Sprachkenntnisse anwenden zu können, und, noch wichtiger, in die Kultur des Landes einzutauchen. Dieses Ziel unterstützt die Fachschaft Spanisch der Martin-Luther-Schule aktiv, indem sie für alle Spanischlernenden des Rimbacher Gymnasiums in der Projektwoche am Ende des Schuljahres eine Fahrt in eine spanische Großstadt anbietet. Dieses Jahr, bei der inzwischen bereits zehnten Auflage, waren wieder Madrid und Toledo Ziel der Unternehmung.

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Vorfeld im Unterricht bereits mit den Attraktionen der Zielstädte beschäftigt, sich mit Picassos Gemälde „Guernica“ auseinandergesetzt und die historische Perspektive des fruchtbaren, friedlichen Miteinanders dreier Kulturen und Weltreligionen im mittelalterlichen Toledo erkundet.

Das Programm, das durchaus Anforderungen an die Kondition stellte, führte die Gruppe mit den begleitenden Lehrkräften Hanna Alfter, Edith Müller und Claus Röhrig dann bei hohen Temperaturen auf den Aussichtsturm „Faro de Moncloa“, zu den „Templos de Deblod“, auf einer Rallye durch die Madrider Innenstadt, zu den Kunstmuseen „Reina Sofia“ und den Prado, in den Retiro-Park, in die palmenbestandene Halle des Atocha-Bahnhofs, zu einer ehemaligen Mezquita, einer ehemaligen Synagoge und in die prachtvolle Kathedrale Toledos.

Daneben blieb noch genügend Zeit, selbst die Stadt Madrid zu erkunden, die Sprachkenntnisse rezeptiv und aktiv zu erproben und Bekanntschaft mit der Alltagskultur Spaniens zu machen. Zwar griffen die Jugendlichen auch ab und an zu Tacos und Pizza, entdeckten aber auch intensiv die Tapas-Kultur, staunten über das quirlige Leben der spanischen Hauptstadt, die auch nachts kaum zur Ruhe kommt, und bahnten sich ihren Weg durch das Madrider Metronetz.

Nach fünf Tagen hieß es dann müde, aber voller neuer Eindrücke, die Heimreise anzutreten. Die Fachschaft bemüht sich Jahr für Jahr auch durch diese Fahrt ein attraktives Angebot für die Lernenden zu gestalten, die mit der Wahl der 3. Fremdsprache mehr Zeit und Anstrengung als manche Mitschüler in Kauf nehmen. Da die Konkurrenz in der Projektwoche durch Klassenfahrten des 10. Jahrganges und andere Angebote immer größer geworden ist, muss sie aber abwägen, ob es in Zukunft sich noch lohnt, eine solche Fahrt zu organisieren.

Claus Röhrig

 

 

 

Martin-Luther-Schule
Gymnasium des Kreises Bergstraße
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