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Martin-Luther-Schule Rimbach

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Lese- und Rechtschreibförderung

Als erste Deutscharbeit wird im Jahrgang 5 eine Aufsatzform geschrieben. Die Schülerinnen und Schüler, die hinsichtlich ihrer Rechtschreibfähigkeiten auffällig sind, bearbeiten klassenübergreifend an einem gemeinsamen Termin die „Hamburger Schreib-Probe (HSP)“. Die „Hamburger Schreib-Probe“ wird überall in Deutschland regelmäßig mit einer großen Zahl an Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Dies erlaubt eine Aussage darüber, wie die Rechtschreibleistungen eines Schülers/einer Schülerin im Vergleich zu anderen Schülern und Schülerinnen an deutschen Gymnasien einzuschätzen sind. Es handelt sich bei dem Test um ein bildgestütztes Diktat von sechzehn einzelnen Wörtern und fünf Sätzen. Am Ergebnis können die Kompetenzen der Lernenden in den grundlegenden Rechtschreibstrategien – alphabetisch, orthografisch und morphematisch – abgelesen werden. Wichtig dabei ist, dass das Strategieprofil nicht die Fehler aufzeigt, sondern die individuellen Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler ermittelt. Das Ergebnis des Tests ist eine sinnvolle Basis für eine individuelle, am Können der Schülerinnen und Schüler orientierten Förderung.

Wann besteht Förderbedarf?
Förderbedarf besteht auf jeden Fall, wenn bei der „Hamburger Schreib-Probe“ ein Prozentrangwert von 15 oder weniger erreicht wurde. Der Prozentrang gibt an, wo der Schüler im Vergleich zu anderen Schülern steht, also wie viele Schüler besser, schlechter oder gleich gut sind. Ein Prozentrang von 15 sagt aus, dass 15 von 100 Schülern eine gleiche oder schlechtere Leistung erzielt haben. Selbstverständlich stützen wir uns bei der Diagnose nicht nur auf den Test. Wenn die Deutschlehrer und Deutschlehrerinnen Auffälligkeiten wahrnehmen, werden diese mit den Eltern und der Förderbeauftragten besprochen und es besteht ebenfalls die Möglichkeit, eine Fördermaßnahme einzuleiten. Sollte bei einem Kind in der Grundschule oder durch einen externen Spezialisten (z.B. Kinder- und Jugendpsychiater oder –psychotherapeut) eine Lese- und Rechtschreibschwäche oder -störung festgestellt worden sein, informieren sie bitte den Deutschlehrer darüber, damit sichergestellt wird, dass die Fördermaßnahme auch an der MLS fortgeführt wird.

Förderkurse
• Die MLS bietet einen LRF-Kurs für die 5. Klassen an, der 2 Wochenstunden umfasst und nachmittags angeboten wird. (Beginn nach Durchführung der Hamburger Schreibprobe)
• Auch die für die Klassen 6 und 7 wird ein Förderkurs angeboten. Wenn die Klassenkonferenz Förderbedarf festgestellt hat, ist die Teilnahme am Förderkurs verpflichtend. Auch die Gewährung von weiteren Maßnahmen (Nachteilsausgleich, „Notenschutz“ etc.) ist an die regelmäßige Teilnahme am Förderkurs geknüpft.
• Ab Klasse 8 soll bei Weiterbestehen der Schwierigkeiten eine außerschulische Förderung stattfinden, die nachgewiesen werden muss, wenn eine weitere Fördermaßnahme bewilligt wurde. Der/die DeutschlehrerIn und die Förderbeauftragte können hierzu Fördermaterial empfehlen.

LRS in der Oberstufe und im Abitur
Spätestens am Ende der Mittelstufe sollte die individuelle Förderung abgeschlossen sein. Nur in begründeten Ausnahmefällen erfolgt auf Antrag der Eltern bzw. des volljährigen Schülers nach Genehmigung des Schulamtes eine Fortsetzung der Maßnahmen aus der Mittelstufe. Der schriftliche Antrag an die Schulleitung muss einmalig zu Beginn der Einführungsphase gestellt werden. Über Umfang und Fortführung der Maßnahme berät die Klassenkonferenz einmal im Halbjahr.

Beachten sie bitte, dass in den Abiturprüfungen nur ein Nachteilsausgleich gewährt werden kann, eine Abweichung von den Grundsätzen der Leistungsbewertung („Notenschutz“) wird nicht genehmigt. Der Antrag auf Nachteilsausgleich in der Abiturprüfung muss von den Eltern oder dem volljährigen Schüler gesondert gestellt werden. Über den Antrag entscheidet die Prüfungskommission.

Eine Weiterführung der Maßnahmen in der Oberstufe muss im Abiturzeugnis vermerkt werden, sobald einmal eine Zeugnisbemerkung in den Zeugnissen Q1 bis Q4 erscheint. Eine solche Zeugnisbemerkung muss erfolgen, wenn die Fördermaßnahme ein Abweichen von den Grundsätzen der Leistungsbewertung („Notenschutz“) beinhaltet.

Martin-Luther-Schule
Gymnasium des Kreises Bergstraße
Staatsstraße 6
64668 Rimbach

Tel.: 06253 - 99070 | Fax: 06253 - 990730
Martin-Luther-Schule@kreis-bergstrasse.de

© 2016 MLS Rimbach





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Schulschließung

Liebe Schulgemeinde der Martin-Luther-Schule !

Der reguläre Unterricht an der MLS ist – wie an allen anderen hessischen Schulen ab Montag, dem 16.3.2020 bis zu den Osterferien ausgesetzt.

Das Hessische Kultusministerium hat dazu auf seiner Homepage folgende Mitteilung veröffentlicht:

In Hessen wird ab Montag, 16. März, an allen Schulen kein regulärer Unterricht mehr stattfinden. Am Montag haben Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte noch einmal Gelegenheit, in den Schulen zusammenzutreffen, um Verabredungen für die unterrichtsfreie Zeit bis zu den Osterferien zu treffen, persönliche Lehr- und Lernmaterialien aus den Schulen zu holen und Hinweise zu geben, wie Unterrichtsstoff ggf. vor- und nachbereitet werden kann. Schulleitungen sind an den Unterrichtstagen zu den üblichen Unterrichtszeiten zur Anwesenheit verpflichtet, um die Erreichbarkeit für die Schulaufsicht sicherzustellen und gegebenenfalls weitere Schutzmaßnahmen vor Ort umgehend umsetzen zu können. Für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 bis 6 ist eine Notbetreuung in kleinen Gruppen zu gewährleisten. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Eltern in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind.

Landesabitur soll durchgeführt werden

Trotz der vorübergehenden Schulschließungen soll das Landesabitur wie geplant stattfinden. Die Abiturienten waren bereits gestern vom Unterricht befreit worden. Mit dieser Maßnahme sollen vor allem mögliche Ansteckungssituationen vermieden werden. Landesregierung und Schulverwaltung wollen aber all jenen, die mit den bevorstehenden Prüfungen ihre Hochschulreife erlangen möchten, diese Möglichkeit auch weiterhin offenhalten. Das Landesabitur soll demnach – Stand heute – am Donnerstag, 19. März, beginnen und die schriftlichen Prüfungen bis zum vorgesehenen Ende am 2. April durchgeführt werden. Alle Exkursionen, Studien- und Klassenfahrten, die bis zum Ende des laufenden Schuljahres geplant sind, sind abzusagen. Dies umfasst alle Schulfahrten im In- und Ausland, unabhängig davon, ob der Zielort vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen ist.
Die Umsetzung dieser Maßnahmen an der Martin- Luther-Schule geschieht folgendermaßen:

  1. Schülerinnen und Schüler erhalten am Montag, den 16.3.2020 in der Zeit von 8.00-10.00 Uhr die Möglichkeit, persönliche Gegenstände aus der Schule zu holen und ihren Lehrern Nachrichten zu hinterlassen. Sie melden sich dazu bitte im Sekretariat.
  2. Schülerinnen und Schüler brauchen am Montag nicht zu kommen, um Verabredungen mit ihren Lehrern zu treffen. Sie erhalten alle wichtigen Informationen und Arbeitsaufträge von den Lehrern über E-Mail oder andere Kanäle zugeleitet.
  3. Eltern von Kindern der Jahrgänge 5 und 6, die in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind, melden ihre Kinder bis spätestens Dienstag 17.03.2020 zu einer Notbetreuung an. Diese Anmeldung erfolgt telefonisch unter Angabe von Beruf und Betreuungszeiten über das Sekretariat der MLS (Tel.: 06253-99070). Es steht während dieser Betreuungszeit keine Verpflegung aus der Cafeteria od. der Mensa zur Verfügung. Denken Sie also bitte daran, Ihren Kindern Proviant mitzugeben. Die Notbetreuung beginnt am Montag um 7.25 Uhr. Die Kinder melden sich bitte im Sekretariat.
  4. Alle für dieses Schuljahr geplanten Klassenfahrten, Praktika, Girls´ and Boys´ Day, Ausflüge und Exkursionen sind abgesagt.
  5. Für alle Lehrkräfte der MLS besteht Dienstpflicht. Am Montag, den 16.3.2020 findet um 10.00 Uhr eine Dienstversammlung in B007 statt. Eine gesonderte Einladung folgt.