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Gleich sieben Schülerinnen und Schüler der MLS nahmen in diesem Jahr am renommierten Wettbewerb „Jugend musiziert“ mit überragendem Erfolg teil

Die erfolgreiche Teilnahme am bundesweiten Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ ist für die Jugendlichen eine besondere Erfahrung und setzt großes musikalisches Können, Disziplin beim Üben und starke Nerven voraus. Alles Eigenschaften, über die die sieben MLS-Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr in verschiedenen Kategorien und Altersklassen am Wettbewerb teilnehmen, ganz offensichtlich verfügen. Anders ist der großer Erfolg nicht zu erklären, schließlich haben fast alle MLS-Musikerinnen und Musiker im Regionalwettbewerb einen der begehrten ersten Plätze erreicht, der die Teilnahme an der nächsten Runde des Wettbewerbs auf Landesebene ermöglicht.

Für viele der Schülerinnen und Schüler war es in diesem Jahr nicht die erste Wettbewerbsteilnahme. Alexandro Agopyan und Elias Wiemann-Kleefoot (beide Q2) traten an Klavier und Geige bereits zum zweiten Mal gemeinsam beim Wettbewerb an. 

Auch für die Leo Rosenacker (Klasse 6)  ist der Wettbewerb nicht neu, obwohl er der jüngste Teilnehmer der MLS ist. Bereits im vergangenen Jahr nahm er erfolgreich an der Posaune teil. Aufgrund der Pandemie entfielen allerdings Landes- und Bundeswettbewerb. In diesem Jahr musizierte Leo zusammen mit seinem älteren Bruder Lukas (Klasse 9). Leo spielte auf der Posaune und wurde dabei von seinem Bruder am Klavier begleitet. Lukas, der mit acht Jahren bereits das erste Mal bei „Jugend musiziert“ antrat, nahm zudem noch als Solist an der Trompete in einer zweiten Kategorie am Wettbewerb teil.

Sehr erfolgreich waren als Duo auch Emma Kindinger (Q2) und Nils Hoppe (E-Phase). Emma Kindinger, die dieses Jahr zum zweiten Mal in der Kategorie Gesang teilnahm, erreichte gemeinsam mit Nils Hoppe am Klavier, der bereits zum vierten Mal beim Wettbewerb musizierte,  in der Kategorie „Kunstlied“ die maximale Punktzahl, was beide gleichermaßen überraschte wie freute.

Eine Wettbewerbs-Premiere feierte Sophia Schmitt (Q2). Sie war dieses Jahr zum ersten Mal dabei und konnte in der Kategorie „Trompete“ gleich einen erfreulichen Einstand feiern.

Für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen galt, dass sie der Jury drei Stücke aus unterschiedlichen musikalischen Epochen vortragen mussten. Nur trafen Jury und Musizierende in diesem Jahr Corona-bedingt nicht direkt aufeinander, da der Wettbewerb als Video-Wettbewerb durchgeführt wurde. Die Teilnehmenden mussten ihre Stücke aufzeichnen und als Video bei der Jury einreichen. Dass diese Form des Wettbewerbs nicht optimal ist, darüber sind sich die MLS-Schülerinnen und Schüler einig. „Schade war es natürlich, dass der Wettbewerb nur online stattgefunden hat, weil es schön ist, sich auch mit den  anderen Teilnehmern auszutauschen und auch die gewisse Atmosphäre sehr viel ausmacht.“, betont Emma Kindinger und Lukas Rosenacker drückt stellvertretend für alle die Hoffnung aus, dass die nächsten Wettbewerbsrunden wieder unter relativ normalen Bedingungen live und mit echter Wettbewerbsstimmung stattfinden können.

Unabhängig von der ungewohnten Wettbewerbssituation betonen die jungen Musizierenden den besonderen Wert einer Teilnahme an „Jugend musiziert“: „Das gezielte und konsequente Vorbereiten auf ein bestimmtes Programm auf meinem Instrument hat mich sehr stark vorangebracht“, bilanziert Sophia Schmitt. So sieht es auch Emma Kindinger, denn ganz unabhängig vom Wettbewerbserfolg sei „Jugend musiziert“ eine große Chance, sich musikalisch weiterzuentwickeln: „Durch das intensive Üben an einem Programm fängt man an, die Musik auf einer anderen Ebene zu hören und zu verstehen.“

Die erfolgreiche Teilnahme am Regionalentscheid bedeutet nun für die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass sie nun mit den intensiven Vorbereitungen für die nächste Runde auf Landesebene beginnen müssen, um dort ihren Erfolg fortsetzen zu können und sich möglicherweise für den Bundeswettbewerb qualifizieren zu können. Die MLS-Schulgemeinde drückt dafür die Daumen.

Wer neugierig auf die Leistungen der MLS-Schülerinnen und Schüler ist, kann sich den Wettbewerbsbeitrag von Emma Kindinger und Nils Hoppe hier anhören und anschauen.

 

Martin-Luther-Schule
Gymnasium des Kreises Bergstraße
Staatsstraße 6
64668 Rimbach

Tel.: 06253 - 99070 | Fax: 06253 - 990730
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    Schulschließung

    Liebe Schulgemeinde der Martin-Luther-Schule !

    Der reguläre Unterricht an der MLS ist – wie an allen anderen hessischen Schulen ab Montag, dem 16.3.2020 bis zu den Osterferien ausgesetzt.

    Das Hessische Kultusministerium hat dazu auf seiner Homepage folgende Mitteilung veröffentlicht:

    In Hessen wird ab Montag, 16. März, an allen Schulen kein regulärer Unterricht mehr stattfinden. Am Montag haben Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte noch einmal Gelegenheit, in den Schulen zusammenzutreffen, um Verabredungen für die unterrichtsfreie Zeit bis zu den Osterferien zu treffen, persönliche Lehr- und Lernmaterialien aus den Schulen zu holen und Hinweise zu geben, wie Unterrichtsstoff ggf. vor- und nachbereitet werden kann. Schulleitungen sind an den Unterrichtstagen zu den üblichen Unterrichtszeiten zur Anwesenheit verpflichtet, um die Erreichbarkeit für die Schulaufsicht sicherzustellen und gegebenenfalls weitere Schutzmaßnahmen vor Ort umgehend umsetzen zu können. Für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 bis 6 ist eine Notbetreuung in kleinen Gruppen zu gewährleisten. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Eltern in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind.

    Landesabitur soll durchgeführt werden

    Trotz der vorübergehenden Schulschließungen soll das Landesabitur wie geplant stattfinden. Die Abiturienten waren bereits gestern vom Unterricht befreit worden. Mit dieser Maßnahme sollen vor allem mögliche Ansteckungssituationen vermieden werden. Landesregierung und Schulverwaltung wollen aber all jenen, die mit den bevorstehenden Prüfungen ihre Hochschulreife erlangen möchten, diese Möglichkeit auch weiterhin offenhalten. Das Landesabitur soll demnach – Stand heute – am Donnerstag, 19. März, beginnen und die schriftlichen Prüfungen bis zum vorgesehenen Ende am 2. April durchgeführt werden. Alle Exkursionen, Studien- und Klassenfahrten, die bis zum Ende des laufenden Schuljahres geplant sind, sind abzusagen. Dies umfasst alle Schulfahrten im In- und Ausland, unabhängig davon, ob der Zielort vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen ist.
    Die Umsetzung dieser Maßnahmen an der Martin- Luther-Schule geschieht folgendermaßen:

    1. Schülerinnen und Schüler erhalten am Montag, den 16.3.2020 in der Zeit von 8.00-10.00 Uhr die Möglichkeit, persönliche Gegenstände aus der Schule zu holen und ihren Lehrern Nachrichten zu hinterlassen. Sie melden sich dazu bitte im Sekretariat.
    2. Schülerinnen und Schüler brauchen am Montag nicht zu kommen, um Verabredungen mit ihren Lehrern zu treffen. Sie erhalten alle wichtigen Informationen und Arbeitsaufträge von den Lehrern über E-Mail oder andere Kanäle zugeleitet.
    3. Eltern von Kindern der Jahrgänge 5 und 6, die in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind, melden ihre Kinder bis spätestens Dienstag 17.03.2020 zu einer Notbetreuung an. Diese Anmeldung erfolgt telefonisch unter Angabe von Beruf und Betreuungszeiten über das Sekretariat der MLS (Tel.: 06253-99070). Es steht während dieser Betreuungszeit keine Verpflegung aus der Cafeteria od. der Mensa zur Verfügung. Denken Sie also bitte daran, Ihren Kindern Proviant mitzugeben. Die Notbetreuung beginnt am Montag um 7.25 Uhr. Die Kinder melden sich bitte im Sekretariat.
    4. Alle für dieses Schuljahr geplanten Klassenfahrten, Praktika, Girls´ and Boys´ Day, Ausflüge und Exkursionen sind abgesagt.
    5. Für alle Lehrkräfte der MLS besteht Dienstpflicht. Am Montag, den 16.3.2020 findet um 10.00 Uhr eine Dienstversammlung in B007 statt. Eine gesonderte Einladung folgt.