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Martin-Luther-Schule Rimbach

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Bilingualer Unterricht an der Martin-Luther-Schule Rimbach

Die Martin-Luther-Schule hat eine lange Tradition bilingualen Sachfachunterrichts, die im April 2017 eine Umorientierung erfuhr. Auf Wunsch vieler Eltern und Schüler/innenund mit Zustimmung des Kollegiums wurde ein neues Fremdsprachenkonzept entwickelt und verabschiedet. Nachdem an unserer Schule mehrere Jahrzehnte der bilinguale Unterricht auf Französisch erteilt wurde, gibt es nun ein bilinguales Angebot in Englisch. Seit dem Schuljahr 2019/2020 wird erstmals ab der 7. Klasse eine Klasse pro Jahrgang in den Fächern Geschichte und Politik & Wirtschaft bilingual unterrichtet. In der 7. Jahrgangsstufe erhält die Klasse zunächst regulären Englischunterricht und das Sachfach PoWi, in dem erste Einheiten bilingual erprobt werden. Nach dieser behutsamen Einführung wird ab der Jahrgangsstufe 8 Geschichte und später auch PoWi unterrichtet. Die Sachfächer erfahren im bilingualen Unterricht eine Aufwertung mit jeweils einer Stunde und werden somit dreistündig unterrichtet. Es ist angestrebt, dass in der Oberstufe die Fächer zukünftig nach Schülerwunsch bilingual unterrichtet und auch bis zum Abitur geführt werden können. Die Teilnahme am bilingualen Unterricht einer Sprache ermöglicht den Schülerinnen und Schülern den Erwerb des CertiLingua® Exzellenzlabels.
Die Anmeldung erfolgt nach einer allgemeinen Beratung auf dem Elternabend für die 6. Jahrgangsstufe im Februar und der Möglichkeit zur individuellen Rücksprache z.B. auf dem Tag der Offenen Tür ebenfalls im Februar. Schüler/innen, die die Arbeit im bilingualen Unterricht probeweise erfahren wollen, können dies in einer im Februar stattfindenden Schnupperstunde tun.
Bei Rückfragen steht Frau Licht gerne zur Verfügung.
dagmar.licht@mls.kbs.schule

Fragen und Antworten zum bilingualen Zweig an der Martin-Luther-Schule in Rimbach

Frage: Was ist bilingualer Unterricht und der bilinguale Zweig an der Martin-Luther Schule?

Antwort: Bilingualer Unterricht ist Sachfachunterricht, der in der Unterrichtssprache (deutsch) und einer modernen Fremdsprache unterrichtet wird. An der MLS ist diese moderne Fremdsprache Englisch. In den Fächern Geschichte und Politik&Wirtschaft wird an der MLS bilingual unterrichtet, wenn ein Kind den bilingualen Zweig ab der Jahrgangsstufe 7 wählt.
Der bilinguale Zweig wird am Ende der 6. Klasse ausgewählt, wenn auch die zweite Fremdsprache gewählt wird. Bei ausreichendem Interesse wird eine bilinguale Klasse eingerichtet, ansonsten findet ein bilingualer Kurs statt.

Frage: In welchen Fächern wird dieser Unterricht angeboten und mit welchem Stundenumfang?

Antwort: Die Schüler erhalten in Klasse 7 zunächst regulären Englisch- und PoWi- Unterricht, der PoWi-Unterricht kann jedoch bereits mit einigen kleinen Einheiten in Englisch angereichert werden. Ab Klasse 8 wird Geschichte bilingual mit einer zusätzlichen Stunde unterrichtet, also 3-stündig. Ab der Klasse 9 kommt PoWi bilingual mit gleicher Stundenzahl dazu. Beides läuft bis inklusive Klasse 10, danach haben die Schüler/innen der bilingualen Klasse und auch andere Schüler/innen die Gelegenheit, sich in bilinguale Kurse der Oberstufe einzuwählen, die zustande kommen, wenn genügend Schüler/innen Interesse haben. Diese werden dann in der Regel bis zum Abitur fortgeführt. Es gibt also keinen Automatismus bis zum Abitur, nach der zehnten Klasse haben die Schüler die Möglichkeit, sich neu zu orientieren.

Frage: Welchen Schülerinnen und Schülern steht der bilinguale Zweig an der MLS offen?

Antwort: Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 nach einer Auswahl ab Mitte der Klasse 6. Geeignet sind Schülerinnen und Schüler, die eine gute bis sehr gute Leistung im Fach Englisch erbringen und Interesse an Geschichte und Politik&Wirtschaft haben und sich dieses auch im Unterricht zeigt. Bilingualer Unterricht eignet sich nicht bei Schwierigkeiten im regulären Englischunterricht oder als Ersatz für Nachhilfe.

Frage: Auf welchen Wegen werden Eltern und Schülerinnen und Schüler informiert?

Antwort: Anfang Februar eines jeden Jahres werden nach Rücksprache mit den Englischlehrern/innen und Klassenlehrern/innen Eltern und Kinder angeschrieben und auf die Möglichkeit einer Teilnahme an dem bilingualen Zweig aufmerksam gemacht. Enthalten ist auch eine Einladung zu einer Schnupperstunde. Darüber hinaus wird der bilinguale Zweig am zentralen Elternabend für die sechsten Klassen zu den Wahlmöglichkeiten für die Jahrgangsstufe 7 vorgestellt und auf die Möglichkeit der Teilnahme an der Schnupperstunde hingewiesen.

Frage: Wie können Schülerinnen und Schüler entscheiden, ob das Angebot für sie geeignet ist?

Antwort: Schülerinnen und Schüler können an einer Schnupperstunde teilnehmen, in der einige mögliche Methoden und Themen des bilingualen Geschichtsunterrichts vorgestellt werden, die Teilnahme ist unverbindlich und steht allen interessierten Schülern offen.

Frage: Was passiert, wenn eine Schülerin oder ein Schüler mit dem gewählten bilingualen Zweig nicht zurechtkommt?

Antwort: Der bilinguale Zweig endet zunächst Ende der Klasse 10. Danach können Oberstufenkurse nach Einwahlverhalten aller Schüler angeschlossen werden, müssen jedoch nicht weiter belegt werden. Es gibt also keinen Automatismus bis zum Abitur, nach der zehnten Klasse haben die Schüler die Möglichkeit neu zu orientieren.
Sollte ein Kind mit der bilingualen Klasse gar nicht zurechtkommen (also keine zufriedenstellenden Noten erreichen) und den Wunsch haben, aus dem Zweig auszusteigen, so kann das nach genauer Prüfung gewährt werden.

Frage: Wer berät über die Aufnahme eines Schülers in den bilingualen Zweig und welche Kriterien werden angelegt?

Antwort: Nach Anmeldung eines Schülers/ einer Schülerin beraten Klassenlehrer/innen und Englischlehrer/innen mit Frau Licht über die Eignung anhand des Interesses und der Leistungen in den Fächern Englisch, Geschichte und PoWi. Die Noten anderer Fächer sind nur dann relevant, wenn sich eine allgemeine Schwäche in vielen Fächern zeigt. Die allgemeine Motivation, sich komplexere Inhalte anzueignen, kann im Einzelfall betrachtet werden.
Maximal kann eine bilinguale Klasse mit durchschnittlicher Klassenstärke des Jahrgangs eingerichtet werden.

Frage: Was kann bilingualer Unterricht leisten?

Antwort: Bilingualer Unterricht ist gedacht für Kinder, die im Rahmen des Unterrichts der 6. Klasse gut Englisch sprechen und ein hohes Interesse an der Sprache mit Neugier auf die Fächer Geschichte und Politik&Wirtschaft verbinden. Der Unterricht wird nicht durchgängig auf Englisch gehalten, deutsche und englische Stunden und Einheiten werden den Themen angemessen eingesetzt. Englisch wird dabei als Arbeitssprache, als Werkzeug eingesetzt und den Zwängen des Vokabellernens und Grammatikverstehens enthoben. Den Schüler werden Sachtexte und Aufgaben auf Englisch geboten und sie sehen sich aufgefordert, neue Sachverhalte in einer Fremdsprache zu denken und zu kommunizieren. Dabei ergeben sich Gelegenheiten zum vertieften Fremdsprachenverständnis, zur Einsicht in die Kultur englischsprachiger Länder und zum vergleichenden Betrachten des Fremden und Eigenen sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache. Bilingualer Unterricht ist komplex und herausfordernd und spannend – er ist jedoch keinesfalls geeignet als Zusatz- und Unterstützungsunterricht bei Schwierigkeiten im Englischunterricht. Hier eignen sich die Angebote unseres „Schüler lehren Schüler“ Projektes.

Martin-Luther-Schule
Gymnasium des Kreises Bergstraße
Staatsstraße 6
64668 Rimbach

Tel.: 06253 - 99070 | Fax: 06253 - 990730
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Schulschließung

Liebe Schulgemeinde der Martin-Luther-Schule !

Der reguläre Unterricht an der MLS ist – wie an allen anderen hessischen Schulen ab Montag, dem 16.3.2020 bis zu den Osterferien ausgesetzt.

Das Hessische Kultusministerium hat dazu auf seiner Homepage folgende Mitteilung veröffentlicht:

In Hessen wird ab Montag, 16. März, an allen Schulen kein regulärer Unterricht mehr stattfinden. Am Montag haben Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte noch einmal Gelegenheit, in den Schulen zusammenzutreffen, um Verabredungen für die unterrichtsfreie Zeit bis zu den Osterferien zu treffen, persönliche Lehr- und Lernmaterialien aus den Schulen zu holen und Hinweise zu geben, wie Unterrichtsstoff ggf. vor- und nachbereitet werden kann. Schulleitungen sind an den Unterrichtstagen zu den üblichen Unterrichtszeiten zur Anwesenheit verpflichtet, um die Erreichbarkeit für die Schulaufsicht sicherzustellen und gegebenenfalls weitere Schutzmaßnahmen vor Ort umgehend umsetzen zu können. Für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 bis 6 ist eine Notbetreuung in kleinen Gruppen zu gewährleisten. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Eltern in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind.

Landesabitur soll durchgeführt werden

Trotz der vorübergehenden Schulschließungen soll das Landesabitur wie geplant stattfinden. Die Abiturienten waren bereits gestern vom Unterricht befreit worden. Mit dieser Maßnahme sollen vor allem mögliche Ansteckungssituationen vermieden werden. Landesregierung und Schulverwaltung wollen aber all jenen, die mit den bevorstehenden Prüfungen ihre Hochschulreife erlangen möchten, diese Möglichkeit auch weiterhin offenhalten. Das Landesabitur soll demnach – Stand heute – am Donnerstag, 19. März, beginnen und die schriftlichen Prüfungen bis zum vorgesehenen Ende am 2. April durchgeführt werden. Alle Exkursionen, Studien- und Klassenfahrten, die bis zum Ende des laufenden Schuljahres geplant sind, sind abzusagen. Dies umfasst alle Schulfahrten im In- und Ausland, unabhängig davon, ob der Zielort vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen ist.
Die Umsetzung dieser Maßnahmen an der Martin- Luther-Schule geschieht folgendermaßen:

  1. Schülerinnen und Schüler erhalten am Montag, den 16.3.2020 in der Zeit von 8.00-10.00 Uhr die Möglichkeit, persönliche Gegenstände aus der Schule zu holen und ihren Lehrern Nachrichten zu hinterlassen. Sie melden sich dazu bitte im Sekretariat.
  2. Schülerinnen und Schüler brauchen am Montag nicht zu kommen, um Verabredungen mit ihren Lehrern zu treffen. Sie erhalten alle wichtigen Informationen und Arbeitsaufträge von den Lehrern über E-Mail oder andere Kanäle zugeleitet.
  3. Eltern von Kindern der Jahrgänge 5 und 6, die in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind, melden ihre Kinder bis spätestens Dienstag 17.03.2020 zu einer Notbetreuung an. Diese Anmeldung erfolgt telefonisch unter Angabe von Beruf und Betreuungszeiten über das Sekretariat der MLS (Tel.: 06253-99070). Es steht während dieser Betreuungszeit keine Verpflegung aus der Cafeteria od. der Mensa zur Verfügung. Denken Sie also bitte daran, Ihren Kindern Proviant mitzugeben. Die Notbetreuung beginnt am Montag um 7.25 Uhr. Die Kinder melden sich bitte im Sekretariat.
  4. Alle für dieses Schuljahr geplanten Klassenfahrten, Praktika, Girls´ and Boys´ Day, Ausflüge und Exkursionen sind abgesagt.
  5. Für alle Lehrkräfte der MLS besteht Dienstpflicht. Am Montag, den 16.3.2020 findet um 10.00 Uhr eine Dienstversammlung in B007 statt. Eine gesonderte Einladung folgt.