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Der Filmpreis „Goldener Luther“ der Martin-Luther-Schule Rimbach wurde zum siebten Mal vergeben

Das Medium Film nimmt in der Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen stetig wachsenden Stellenwert ein – schließlich leben wir in Zeiten, in denen ein einzelner YouTuber mit seinem kritischen Video etablierte Parteien ins Wanken bringen kann. Folglich hat dieses Medium auch im Schulunterricht einen festen Platz, damit Schülerinnen und Schüler lernen, die Gestaltungsmittel des Films zu verstehen und auch für das Senden eigener Botschaften und das Erzählen eigener Geschichten kreativ zu nutzen.

Deswegen fand am Dienstag, dem 18.06., unter dem Thema „Hier stimmt doch was nicht!“ der nunmehr siebte Filmtag der Martin-Luther-Schule statt. Dieser besondere Kinoabend gibt Schülerinnen und Schülern aller Klassenstufen die Möglichkeit, ihre selbstgedrehten Filme einem großen Publikum zu präsentieren. Es wurden insgesamt 21 unterschiedlichste Produktionen gezeigt, welche mit zum Teil beträchtlichem Aufwand im Unterricht und in der Freizeit realisiert worden waren. Durch Trickfilme, Stummfilme, Gruselschocker, Thriller, Actionfilme, Komödien und vielem mehr wurden alle Geschmäcker bedient. Auffällig war diesmal das hohe technische Niveau der Filme, bei denen Kameradrohnen, Actioncams und vielfältige Schnitt- und Montagetechniken zu Einsatz kamen.

Im Rahmen des Filmtags wurde der „Goldene Luther“, der Filmpreis der Martin-Luther-Schule verliehen. Hierbei hatten die rund 100 Zuschauer die schwierige Aufgabe, durch Abstimmung über die ersten drei Plätze zu entscheiden. Den dritten Preis gewannen ein Filmteam um Dennis Güler, David Scholz und Daniel Getrost für ihren Thriller „Prisonschool“, der die MLS in ein Hochsicherheitsgefängnis verwandelt. Den zweite Platz belegten Paula Helmle, Meike Pflästerer, Rosa Baltz, Jule Schwarzbach und Andriana Kouvaras mit ihrem Drama „Das Buch“, welches in poetischen Bildern auf einfühlsame Weise das Thema Ausgrenzung behandelt. Den ersten Preis schließlich erhielten Konrad Nagler, Moritz Schildbach, Alexia Peschel und Vanessa Peschel für „Verpennt“, eine mitreißend gefilmte Groteske um einen nie so richtig wachen Schüler, der auf der Schultoilette eingeschlossen wird und dort Unaussprechliches erlebt.

Der von der Jury vergebene Sonderpreis für eine besonders originelle Idee oder herausragende Umsetzung ging an Nedziba Ahmetovic, Elisa König und Valeria Leiker für den witzigen Zeichentrickfilm „Das verzauberte Snickers“, welcher Schneewittchen und die böse Hexe zu Thaddäus und Patricia aus „Spongebob“ werden und ein romantisches Rendezvous erleben lässt.

Der „Goldene Luther“ wird unterstützt durch den Freundeskreis der Martin-Luther-Schule, der nicht nur Pokale und Preise in Form von Kinogutscheinen stiftet, sondern auch die Anschaffung von Kameras und weiterer technischer Filmausrüstung an der Martin-Luther-Schule finanziert, wodurch die Entstehung vieler der an diesem Abend gezeigten originellen und schönen Filme überhaupt erst möglich wird.

Gabriel Gruß

Die stolzen Preisträger des „Goldenen Luther“ zusammen mit der Jury, bestehend aus Gabriel Gruß und Christian Gärtner, den Organisatoren des Filmtags, und Christian Grawe, dem Vorsitzenden des Elternbeirats

Martin-Luther-Schule
Gymnasium des Kreises Bergstraße
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